Verantwortung übernehmen, Probleme anpacken, Menschen im Blick behalten – das prägt meinen Weg bis heute.
Aufgewachsen bin ich mit sechs Geschwistern in einer Kleinstadt in Ostwestfalen. Früh habe ich gelernt, dass Gemeinschaft nur funktioniert, wenn jede und jeder Verantwortung übernimmt und seinen Teil beiträgt. Meine Eltern haben mir vorgelebt, wie viel Fleiß, Verlässlichkeit und Pflichtbewusstsein im Alltag tragen. Daraus ist für mich ein einfacher Anspruch entstanden: Wenn ich etwas mache, dann mache ich es richtig – ohne dabei die Menschen aus dem Blick zu verlieren.

Diese Haltung hat auch meinen beruflichen Weg geprägt. Ich habe ein Ingenieurstudium, ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und einen Master in Mediation absolviert. Die Verbindung aus technischem Verständnis, wirtschaftlichem Denken und Konfliktlösung hilft mir bis heute: Probleme gründlich analysieren, unterschiedliche Interessen zusammenbringen und tragfähige Lösungen entwickeln.
Viele Schritte meines Weges bin ich parallel zu Familie, Beruf und Ehrenamt gegangen. Deshalb weiß ich sehr genau, wie viel Organisation, Disziplin und Kraft es braucht, Verantwortung in verschiedenen Lebensbereichen gleichzeitig zu tragen. Diese Erfahrung prägt auch meinen Blick auf Politik: Sie muss sich am wirklichen Leben der Menschen orientieren – nicht an abstrakten Debatten.
Seit rund 30 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Essen. Diese Stadt ist für mich Heimat geworden. Ich kenne ihre Stärken, ihre Vielfalt und ihren Zusammenhalt, aber auch die ganz konkreten Herausforderungen im Alltag: bezahlbare Mobilität, verlässliche Infrastruktur, gute Lebensbedingungen in den Stadtteilen und ein Staat, der funktioniert.
Von 2004 bis 2022 habe ich mich mit viel Herzblut ehrenamtlich in der Kommunalpolitik in Essen engagiert, zuletzt als stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat der Stadt Essen. Diese Jahre haben mich politisch geprägt. Dort lernt man sehr direkt, was Politik leisten muss: zuhören, Interessen abwägen, Konflikte aushalten und trotzdem Entscheidungen treffen.
Bis Mai 2022 war ich beruflich in einem Essener Unternehmen der Energie-Bildungswirtschaft tätig. Dort habe ich mittelständische Unternehmen und Großkonzerne dabei beraten, ihre Zusammenarbeit und Organisation zu verbessern. Auch diese Erfahrung hilft mir heute in der Politik: genau hinhören, strukturiert arbeiten, Veränderungen gestalten und dabei tragfähige Lösungen entwickeln.
Seit 2022 vertrete ich Essen im Landtag Nordrhein-Westfalen. Dort bin ich Sprecherin für Agrar- und Forstpolitik und stellvertretende Sprecherin für Verkehrspolitik. Ich setze mich dafür ein, Lebensgrundlagen zu sichern und den Alltag der Menschen verlässlich zu machen: mit guter Mobilität, intakter Umwelt, sicherer Versorgung und einer Politik, die nicht nur ankündigt, sondern anpackt.
Ich will Politik so machen, dass sie den Menschen dient: klar in der Sache, nah am Alltag und verlässlich im Handeln.

