Land- und Forstwirtschaft

Eine gute Zukunft sichern

NRW ist das Land der Möglichkeiten! Aus diesem kreativen Motor kann auch die technologische Zukunft im Umwelt- und Klimaschutz kommen. Wir brauchen sie dringend! Ich bin fest davon überzeugt, dass eine reine Verzichtspolitik das falsche Signal ist. Vielmehr benötigen wir neue Rahmenbedingungen und starke Innovationen, um aus dem Umwelt- und Klimaschutz ein industrielles Großprojekt zu machen, das gleichzeitig Arbeit und Wohlstand schafft.

Bild: Adobe Stock Fotos

Meine Haltung

  • Umweltpolitik ist Wirtschafts- und Sozialpolitik. NRW muss die Rahmenbedingungen verändern, um Ideen zu fördern, ressourcenschonend zu produzieren, zu arbeiten und zu leben. 
  • Es darf nicht sein, dass es den Menschen mit der Entscheidung für mehr Klimaschutz schlechter geht. Keine Verzichtsmantras, sondern Möglichkeiten schaffen, klimafreundliche Produkte zu bezahlbaren Preisen zu kaufen. 
  • NRW darf den Klimaschutz nicht dem freien Markt überlassen! Die Menschen, die sowieso schon wenig Finanzkraft haben, dürfen nicht durch steigende Energiepreisen abgehängt werden. 
  • Die Land- & Forstwirtschaft sind dabei zentraler Fokus für die nachhaltige Erzeugung gesunder Lebensmittel und Baustoffe; hier müssen wir weg von den alten Überzeugungen des „Viel hilft viel“ und hin zu Konzepten, die dem Gemeinwohl dienen.

Gesundes Leben für alle

Natur- und Klimaschutz ist ein zutiefst soziales Thema. Denn heute leiden meist hauptsächlich die Menschen, die über nur wenige finanzielle Möglichkeiten verfügen. Sie wohnen beispielsweise oft dort, wo Lärm, Abgase und Hitze herrschen. Ich möchte dafür arbeiten, dass allen Menschen in Nordrhein-Westfalen ein gesundes Leben ermöglicht wird. Es darf nicht weiter so sein, dass vor allem finanziell Schwächere unter Umweltschäden und Klimawandel leiden!

Naturschutz und Artenvielfalt stärken

Wir müssen endlich aufhören, unsere Natur immer und immer stärker zu bedrohen. Jedes Jahr sterben neue Arten aus. Auch bei uns in NRW sind Naturflächen bedroht. Wir brauchen mehr Schutzgebiete. Dies wird nur funktionieren, wenn wir auch kleinere Naturschutzgebiete und Biosphärenreservate ausweisen. Ein besonders wichtiges Thema ist hier unsere Land- und Forstwirtschaft. Hier werden wir grundsätzlich umdenken müssen und stärker auf nachhaltige Formen setzen.

Das Richtige tun – für Umwelt, Land- und Forstwirtschaft in NRW

Ideologische oder rückwärtsgewandte Debatten helfen uns nicht, wir müssen konsequent und pragmatisch an Lösungen für einen besseren Klima- und Umweltschutz in NRW arbeiten. Dies können wir nur gemeinsam mit den Leuten tun, die es täglich betrifft: Wirtschaft und Verbraucher. Dafür arbeite ich im Landtag!

„Wenn die Martinsgänse auf dem Eise geh’n, muss das Christkind im Schmutze steh’n.“ – Habt ihr diese Weisheit schonmal gehört? 💬🪿
Die „Bauernregeln“ sind alte Weisheiten über die Auswirkungen des Wetters für die Landwirtschaft. Sie haben sich aus den Wetterbeobachtungen der Bauern entwickelt und wurde von Generation zu Generation weitergetragen. 🧑🏼‍🌾
Heute soll es am Nachmittag bis zu 13 °C werden. Die Bauernregel setzt eine ausgleichende Wirkung der Wetterlage im Spätherbst voraus. Das bedeutet konkret: nach einem Kälteeinbruch im November, könnte es im Dezember noch einmal wärmer werden. Das Christkind steht also in Regen und Matsche. ☔
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„Mariä Opferung klar und hell, naht ein strenger Winter schnell.“ – Habt ihr diese Weisheit schonmal gehört? 💬❄️
Ein klarer und sonniger Tag im November entsteht häufig durch einen stabilen Hochdruckeinfluss. Ein wolkenloser Himmel bedeutet, dass die Bodenstrahlung ungehindert entweichen kann und nächtlicher Frost häufiger auftritt. Ein solcher Hochdruckblock kann dabei kontinental-kalte Luftmassen heranführen, die Westdrift (atlantische Tiefs) blockieren und eine Lage schaffen, die im Winter zu anhaltender Kälte führt. Wenn ein solches Blocking-Hoch im Spätherbst beginnt, kann es sich tatsächlich wochenlang halten.
Zu kalte Temperaturen im Winter können für Landwirtinnen und -wirte schnell zum Problem werden, zum Beispiel bei Bodenfrost oder durch eingefrorene Tränken für die Tiere. Einige Getreidearten brauchen aber gerade diesen „Kältereiz“, der durch den Klimawandel leider immer seltener wird. 🐄🌾
Die „Bauernregeln“ sind alte Weisheiten über die Auswirkungen des Wetters für die Landwirtschaft. Sie haben sich aus den Wetterbeobachtungen der Bauern entwickelt und wurde von Generation zu Generation weitergetragen. 🧑🏼‍🌾
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„Bringt der November Morgenrot, der Aussaat dann viel Schaden droht.“ – Habt ihr diese Weisheit schonmal gehört? 💬🌇
Morgenrot entsteht durch Streuung des Sonnenlichts in der Atmosphäre – genauer: durch den Rayleigh-Effekt. Wenn die Sonne morgens sehr tief steht, muss ihr Licht einen besonders langen Weg durch die Atmosphäre zurücklegen. Dabei werden die kurzwelligen blauen Anteile stärker gestreut, sodass vor allem rote und orangefarbene Wellenlängen übrigbleiben. Diese färben Wolken und Himmel rötlich.
Im November ist die Aussaat des Wintergetreides noch ganz frisch im Boden, der Kälte und dem Regen schutzlos ausgeliefert. Gerade in frostigen Nächten – wenn (noch) kein Schnee liegt – kann die junge Aussaat dadurch zerstört werden. Das Morgenrot ist häufig ein Zeichen dafür, dass die Nacht klar und besonders frostig war. ❄️🌱
Die „Bauernregeln“ sind alte Weisheiten über die Auswirkungen des Wetters für die Landwirtschaft. Sie haben sich aus den Wetterbeobachtungen der Bauern entwickelt und wurde von Generation zu Generation weitergetragen. 🧑🏼‍🌾
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„Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.“ – Kennt ihr diesen Satz von irgendwoher? 💬🌸
Die heilige Barbara soll vor über 1.500 Jahren für ihren Glauben gestorben sein. Auf dem Weg in die Gefangenschaft blieb ihr ein Kirschzweig im Kleid hängen. Sie stellte ihn ins Wasser – und er blühte genau am Tag ihrer Hinrichtung. Aus dieser Legende entstand der Brauch, am 4. Dezember, dem Barbaratag, Zweige von Kirsch-, Apfel- oder Pflaumenbäumen zu schneiden und ins Warme zu stellen. Wenn sie zu Weihnachten blühen, gilt das als gutes Zeichen. 🌷🌼🌹
Meteorologisch steckt dahinter ein spannender Mechanismus: Obstgehölze brauchen im Winter einen Kältereiz, also eine bestimmte Anzahl frostiger Stunden, damit ihre Knospen überhaupt „startklar“ für die Blüte sind. Haben die Zweige diesen Reiz bereits bekommen, reagieren sie auf die Wärme in der Wohnung und treiben schnell aus. Für die bäuerlichen Beobachter früherer Zeiten war das ein Hinweis auf einen normal verlaufenden Winter und auf stabile Bedingungen für den Frühling – also auf ein Jahr, in dem Obst und Getreide gute Chancen hatten.
Die „Bauernregeln“ sind damit nicht einfach alte Sprüche. Sie entstanden aus jahrhundertelanger Naturbeobachtung und halfen Bauern, das kommende Jahr einzuschätzen – lange bevor es Wettermodelle gab. Sie wurden weitergegeben, ausprobiert, angepasst und sind bis heute ein kleines Stück gelebter Volkskunde über Wetter und Landwirtschaft. 🧑🏼‍🌾
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„Im Dezember Schnee und Frost, das verheißt viel Korn und Most.“ – Habt ihr diesen Spruch schonmal gehört? 💬❄️
Die „Bauernregeln“ haben sich aus den Wetterbeobachtungen der Bauern entwickelt und wurden von Generation zu Generation weitergetragen. 🧑🏼‍🌾
Auch diese Bauernregel beschreibt die Auswirkungen des Wetters für die Landwirtschaft: Wenn es im Dezember viel regnet, wird die frische Saat aufgeschwemmt. Kommen dazu milde Temperaturen, kann diese sogar zu keimen beginnen. Das ist ein Problem, denn die kalten Temperaturen im Januar lassen die jungen Keimlinge erfrieren. Bringt der Dezember Schnee und Frost, so ist die Saat im Boden geschützt und beginnt erst im Frühjahr zu keimen. ❄️🌱
Leider gibt es bei uns immer seltener eine dichte Schneedecke, die die junge Saat im Boden schützen kann. Wirklich eisig wird unser Dezember auch nicht: Die Temperaturen fallen nur selten unter 0°C und können teilweise zweistellige Werte erhalten. 🌡️
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„Vor Weihnacht viel Wasser, nach Johannis (24. Juni) kein Brot.“ – Kennt ihr diese Weisheit von irgendwoher? 💬💧
Diese „Bauernregel“ beschreibt den Zusammenhang von Winter- und Sommer-Wetter: Regnet es im Winter viel, wird die frische Saat im Boden aufgeschwemmt. Wenn sie durch milde Temperaturen zu früh zu keimen beginnt, ist sie den eisigen Temperaturen im Frühjahr schutzlos ausgeliefert und erfriert. Und das Brot bleibt im Sommer schließlich aus. ❄️🍞
Viele der Bauernregeln sind mit den Gedenktagen der Heiligen (zum Beispiel die Geburt von Johannes dem Täufer) und Festen (wie Weihnachten) in der Kirche verknüpft. In diesem Fall liegen die beiden Ereignisse genau ein halbes Jahr auseinander. 🎄⛲
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„Silvesternacht düster oder klar sagt an ein gutes Jahr.“ – Mit dieser Bauernregel wird eine Prognose für die Ernte im neuen Jahr gestellt: Ist der Himmel in der Silvesternacht wolkenfrei, sollen die Bedingungen besonders günstig für eine reiche Ernte sein. Mit „Silvester“, benannt nach dem Römischen Bischof um 300 n. Chr., verabschieden wir das Jahr 2025 und blicken hoffnungsvoll auf das kommende Jahr. Ich wünsche euch und euren Liebsten allen ein fröhliches, gesundes und harmonisches Jahr 2026! 🍀✨
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Am heutigen Tag der Heiligen Drei Könige gleicht die Bauernregel wieder einer Wettervorhersage: „Wie sich das Wetter vom Christfest bis Dreikönig hält, ist es meist auch danach bestellt.“ 🎄👑
Der meteorologische Hintergrund liegt in den meist trägen großräumigen Strömungen in Mitteleuropa. Ist es eher eine Westlage (mild, windig, oft nass) oder eine Hochdrucklage/ Blockierung (kalt, häufig trocken oder mit Inversionsnebel, teils Schnee bei passenden Konstellationen). Solche Muster können mehrere Tage bis Wochen stabil bleiben!
Seit Weihnachten bewegen sich die Temperaturen überwiegend um die 0°C und an Neujahr konnten wir uns über ein wenig Schnee freuen. Diese Bauernregel scheint sich in den nächsten Tagen zu erfüllen: erst in der kommenden Woche wird es in Essen wieder wärmer als 10°C. ❄️
Für die fleißigen Sternsingerinnen und Sternsinger heißt das leider: warm anziehen! ⭐
In diesem Jahr richtet sich die Sternsingeraktion übrigens an die über 1 Million Kinder in Bangladesch, die unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen und so keinen Zugang zu schulischer Bildung erhalten. 🏭📖
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Die heutige Bauernregel dürfte den Fußballfans unter euch gefallen: „An Sankt Pauli Sonnenschein bringt viel Korn und guten Wein.“ – Habt ihr diesen Spruch schon einmal gehört? 💬⚽
Tatsächlich handelt es sich bei „St. Pauli“ um Paulus von Theben, den angeblich ersten ägyptischen Einsiedler, der darum auch „Wüstenvater“ genannt wird. 🏜️
Die Erklärung für diese Bauernregel ist simpel: Scheint bereits im Frühjahr die Sonne ausreichend, können die Pflanzen sich gut entwickeln und im Sommer eine reiche Ernte mit sich bringen. 🌾🍇
Und nun ein Hinweis an alle Fußballfans: Heute um 15:30 Uhr empfängt der FC St. Pauli den RB Leipzig zuhause im Hamburger Millerntor-Stadion! ⚽
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„Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter fürs ganze Jahr.“ – Kennt ihr diese Weisheit irgendwoher? 💬
Der Januar neigt sich bald dem Ende zu und so eisig wie er begonnen hat, fast so kalt endet er auch. Mit Temperaturen dauerhaft unter 10°C war der Januar 2026 ungewöhnlich frostig. 🌡️❄️ Aber was zeigt uns dieses Wetter nun an? Einen frostigen Sommer? Wohl kaum!
Zwar lassen sich noch keine konkreten Wetterprognosen stellen, jedoch scheint uns ein insgesamt wechselhafter Sommer bevorzustehen. Mit Regen und Sonne, Gewittern und Hitze – ein Klimatrend der sich seit Jahrzehnten verschlimmert. ⛈️🌡️
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Antonius „der Große“, „der Einsiedler“ oder „Abbas“ – Die Bauernregel am Tag des heiligen Antonius verrät uns bereits, dass die Temperaturen in den kommenden Wochen wieder steigen werden. Wir hatten diesen Januar mit Temperaturen zwischen 0 und 4°C einen ungewöhnlich kalten Start in das neue Jahr. Der Blick in den Februar zeigt allerdings an, dass es langsam aber stetig wärmer wird. ☀️
Die eisige Luft zur Mitte des Monats lässt in 7 von 10 Fällen auf ein trockenes Jahr mit einer warmen Sommerwitterung hoffen. Andere Bauernregeln, zum Beispiel „Der Antonius mit dem weißen Bart, wenn’s da nicht regnet, er mit dem Schnee nicht spart.“, versprechen dagegen anhaltende Kälte. ❄️
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„An Fabian und Sebastian fängt Baum und Tag zu wachsen an.“ – Habt ihr diesen Spruch schon einmal gehört? Vielleicht kennt ihr diese Variante: „An Fabian und Sebastian, soll der Saft in die Bäume gahn.“ 🌳
Der Grund dafür ist die „Transpiration“: Bäume nehmen über ihre Wurzeln das Wasser aus dem Boden auf und geben es durch Öffnungen an der Unterseite ihrer Blätter in die Luft ab. Lange Zeit herrschte Ratlosigkeit darüber, wie der Saft es in teils 100 Meter hohe Baumkronen schafft und was beim Wassertransport tatsächlich in der Pflanze vorgeht. 💧🤔
Mittlerweile wissen wir, dass in den Bäumen Leitungsbahnen existieren, die von den Wurzeln bis zu den Blättern reichen. Das oben verdunstende Wasser zieht durch seine Wärme wie ein Magnet das in den Wurzeln befindliche Wasser nach oben. Diesen Effekt nennt man „Kapillarwirkung“. 🌳🧲
Fabian und Sebastian teilen sich den 20. Januar als Gedenktag: Der heilige Fabian war ab dem Januar im Jahr 236 der Bischof von Rom und der heilige Sebastian wurde während der Christenverfolgung an einen Pfahl gebunden und mit Pfeilen durchschossen. ✝️
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„Scheint zu Agnes die Sonne, wird später die Ernte zur Wonne.“
Der 21. Januar – der Gedenktag der Heiligen Agnes – war für die Landwirtschaft über Jahrhunderte ein wichtiger Beobachtungstag.
Agnes von Rom lebte zur Zeit der römischen Christenverfolgungen. Sie wuchs in einer wohlhabenden Familie auf und hielt schon in jungen Jahren unbeirrt an ihrem Glauben fest. Ihre Geschichte ist grausam: Weil sie sich nicht beugte, sollte ihr genommen werden, was ihr wichtig war. Agnes wurde schließlich vergewaltigt und hingerichtet. Ihr Gedenktag blieb – nicht wegen einer Wetterprophezeiung, sondern als fester Punkt im bäuerlichen Kalender.
Der meteorologische Hintergrund der Bauernregel: Sonniges Wetter Ende Januar deutet häufig auf eine stabile Hochdrucklage hin. Solche Wetterlagen bringen im Winter meist trockene Kälte, wenig Niederschlag und klare Verhältnisse. Für die Landwirtschaft bedeutete das früher:
▶️ weniger Staunässe auf den Feldern
▶️ geringeren Krankheits- und Schädlingsdruck
▶️ bessere Bodenbedingungen für das Frühjahr
Die Bauernregel ist deshalb keine Vorhersage, sondern das Ergebnis langfristiger Wetterbeobachtungen in einer Zeit mit relativ stabilen Klimamustern.
Heute ist ihre Aussagekraft begrenzt. Gute Ernten hängen nicht von einzelnen Sonnentagen ab – sondern von verlässlichen klimatischen Rahmenbedingungen.
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„An Martina Sonnenschein verheißt viel Frucht und guten Wein.“ – Dieser Spruch erinnert uns natürlich stark an die 9. Bauernregel. Wie ging die nochmal? „An Sankt Pauli Sonnenschein bringt viel Korn und guten Wein.“ Auch hier lautet die Erklärung: Scheint bereits im Frühjahr ausreichend die Sonne, können sich die Pflanzen gut entwickeln und im Sommer eine reiche Ernte (mit viel Frucht und gutem Wein) mit sich bringen. ☀️🍇
So eisig wie der Januar begonnen hat, so kalt endet er auch: Mit Temperaturen überwiegend unter 10°C war der Januar 2026 ungewöhnlich frostig und auf viel Sonnenschein dürfen wir heute leider nicht hoffen. 🌡️❄️
Die heilige Martina war der Legende nach eine geweihte Jungfrau und Patriziertochter, also Teil der adligen Oberschicht im antiken Rom. Sie lebte zur Zeit der Christenverfolgungen im Römischen Reich und bekannte sich dennoch offen zu ihrem Glauben. Der Kaiser Alexander Severus wollte sie schließlich zwingen, Apollo (dem Gott des Lichts) zu opfern. Stattdessen betete sie zu ihrem Gott und die Statue des Apollo und der Tempel stürzten ein. Zur Strafe soll sie im Amphitheater einem Löwen zum Fraß vorgeworfen werden, doch dieser legt sich ihr zu Füßen. Aus diesem Grund wird die heilige Martina oft mit einem Löwen dargestellt. 🦁✝️
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„Ist’s am Valentin noch weiß, blüht zu Ostern schon das Reis.“ – Habt ihr diese Weisheit schonmal gehört? Die heutige Bauernregel am Tag des St. Valentin von Terni möchte uns einen Ausblick für die Temperaturen um Ostern geben. Nach dem ungemütlich frostigen Januar bleiben auch im Februar die Temperaturen unter 10 °C. Folgen wir den Bauernregeln der Winterzeit, bringen die kalten Temperaturen mit Frost und Schnee einem warmen und sonnigen Sommer. ❄️🌡️
Die Geschichte des „Valentinstags“ beginnt übrigens mit dem Heiligen Valentin, der zu Lebzeiten bei Krankheiten wie Epilepsie um Hilfe gebeten wurde. Zum Patron der Liebenden wurde der „Heiler“, weil er als Priester trotz eines Verbots Liebespaare traute. Dafür wurde er am 14. Februar 269 hingerichtet. Seitdem ranken sich diverse Traditionen um dieses Datum, beispielsweise der Brauch aus dem späten Mittelalter, dass junge Paare durch ein Los füreinander bestimmt wurden. Der „Valentinstag“ ist darum auch der Tag der Jugend, Liebenden, Reisenden und Imker, und auch der Tag gegen Ohnmachtsanfälle, Epilepsie, Gicht, Pest und Gebärmutterkrankheiten. 🌹💘
Mit „Reis“ ist hier übrigens nicht das Getreide („der Reis“), sondern die jungen Triebe („das Reis“, also Reisig) gemeint! 😉🌾
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„War’s in der Petersnacht sehr kalt, hat der Winter noch lange Gewalt.“ – Schonmal gehört? Die heutige Nacht soll anzeigen, wie das Wetter der nächsten 40 Tage (also bis Ostern) aussehen wird. Folgen wir dieser Regel, dann dürfen wir zumindest auf zweistellige Temperaturen hoffen. 🌡️☀️
Das heutige Fest „Petri Stuhlfeier“ oder auch „Kathedra Petri“ soll an die „Schlüsselgewalt“ des heiligen Petrus erinnern und an seine Funktion als Leiter der christlichen Urgemeinde in Jerusalem und erster Bischof von Antiochia im Römischen Reich. In der Bibel heißt es: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen (…). Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.“ ⛰️🗝️
Es gibt vielfältige Bräuche, die an „Petri Stuhlfeier“ begangen werden, beispielweise stellte man früher für einen Verstorbenen einen leeren Stuhl auf, um an ihn zu erinnern. In einigen Städten fanden am Tag der „Stuhlsetzung“ die Bürgermeisterwahlen statt. Und auf den Friesischen Inseln findet heute noch am Vorabend das traditionelle „Biikebrennen“ statt, bei dem alte Weihnachtsbäume oder auch „Petermännchen“ (in diesem Fall eine Strohpuppe, nicht der Fisch) verbrannt werden. 🪑🔥
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„An Fabian und Sebastian fängt Baum und Tag zu wachsen an.“ – Habt ihr diesen Spruch schon einmal gehört? Vielleicht kennt ihr diese Variante: „An Fabian und Sebastian, soll der Saft in die Bäume gahn.“ 🌳
Der Grund dafür ist die „Transpiration“: Bäume nehmen über ihre Wurzeln das Wasser aus dem Boden auf und geben es durch Öffnungen an der Unterseite ihrer Blätter in die Luft ab. Lange Zeit herrschte Ratlosigkeit darüber, wie der Saft es in teils 100 Meter hohe Baumkronen schafft und was beim Wassertransport tatsächlich in der Pflanze vorgeht. 💧🤔
Mittlerweile wissen wir, dass in den Bäumen Leitungsbahnen existieren, die von den Wurzeln bis zu den Blättern reichen. Das oben verdunstende Wasser zieht durch seine Wärme wie ein Magnet das in den Wurzeln befindliche Wasser nach oben. Diesen Effekt nennt man „Kapillarwirkung“. 🌳🧲
Fabian und Sebastian teilen sich den 20. Januar als Gedenktag: Der heilige Fabian war ab dem Januar im Jahr 236 der Bischof von Rom und der heilige Sebastian wurde während der Christenverfolgung an einen Pfahl gebunden und mit Pfeilen durchschossen. ✝️
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Bauernregel Nr. 18

„Februar mit Frost und Wind macht die Ostertage lind.“ – Auch im Februar haben uns diverse Bauernregeln begleitet. Ob zu Valentin, Peter oder Walburgis, die grundlegende Botschaft: Das Februar-Wetter sagt uns den Frühling und die Ernte voraus. Doch diese Vorhersage ist gar nicht so einfach! Über Frost und Schnee bis hin zu warmen Temperaturen war im Februar alles dabei. ❄️☀️
Natürlich freuen wir uns über sonnige Osterferien, viel entscheidender sind aber die Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 4,9 °C war es in diesem Februar um 1,5 °C wärmer im Vergleich zum Mittelwert des Zeitraums von 1991 bis 2020. 1,5 °C? Da war doch etwas! Bei dem Pariser 1,5 °C-Ziel wird allerdings der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur im Vergleich zum vorindustriellen Niveau (Zeitraum 1850 bis 1900) gemessen. Eine lokale Abweichung für einen ganz anderen Zeitraum kann also durchaus vorkommen! Dennoch muss die Aussaat von Gerste oder Hafer so geplant werden, dass Bodentemperatur und die klimatischen Bedingungen stimmen. Gar nicht so einfach… 🌱🧑🏼‍🌾
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