Verkehr & Mobilität

Mobilität muss wieder funktionieren

Ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt oder in der Freizeit: Mobilität ist Teil des Alltags und Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Gerade in Nordrhein-Westfalen erleben aber viele Menschen jeden Tag das Gegenteil: verspätete Züge, ausfallende Verbindungen, marode Brücken, Dauerbaustellen und überlastete Straßen.

Das kostet Zeit, Nerven und oft auch Geld. Und es schränkt Menschen ganz konkret in ihrem Leben ein.

Ich will, dass NRW endlich wieder mobil wird – mit einer Verkehrspolitik, die sich nicht in Ideologien verliert, sondern die tatsächlichen Probleme löst.

Verkehr mobil machen

Meine Arbeitsschwerpunkte

  • Die Verkehrspolitik muss in Konzepten des 21. Jahrhunderts gedacht werden, das bedeutet Fahrzeuge sind ein Mittel zum Zweck, keine ideologischen Streitobjekte.
  • NRW braucht ein großes Infrastrukturprogramm im Verkehr, denn mit veraltetem Material lässt sich die Zukunft nicht erschließen.
  • Öffentlicher Verkehr muss endlich besser werden – egal ob in den Städten oder auf dem Land. Dazu gehört der Ausbau der Infrastruktur von Bus und Bahn in ganz NRW.
  • Die Menschen in NRW brauchen funktionierende Verkehrswege, um mobil sein zu können. Das heißt, Brücken müssen viel schneller saniert, Straßen viel besser in Schuss gehalten werden.
  • NRW braucht mehr Güterverkehr auf Schienen und Wasserwegen, weniger auf den Straßen.

Mobilität ist Teilhabe

Für mich ist Verkehrspolitik mehr als die Frage, welches Verkehrsmittel jemand nutzt. Es geht darum, ob Menschen zuverlässig von A nach B kommen. Wer nicht mobil ist, ist im Alltag eingeschränkt: beim Arbeiten, beim Lernen, beim Einkaufen, bei Arztterminen oder im sozialen Leben.

Deshalb verstehe ich Mobilität als Teilhabe. Verkehr muss bezahlbar, verlässlich und alltagstauglich sein.


Verlässlicher Nahverkehr statt täglicher Frust

Bus und Bahn müssen in Nordrhein-Westfalen endlich wieder so funktionieren, dass Menschen sich auf sie verlassen können. Gerade Pendlerinnen und Pendler wissen, was es bedeutet, wenn Züge ausfallen, Anschlüsse nicht erreicht werden oder Informationen im Störungsfall fehlen.

Solche Probleme sind keine Nebensache. Sie entscheiden darüber, ob jemand pünktlich zur Arbeit kommt, ob Familien ihren Alltag organisieren können und ob Menschen dem öffentlichen Verkehr überhaupt noch vertrauen.

Ich setze mich deshalb für einen ÖPNV und SPNV ein, der den Menschen wirklich hilft:
mit verlässlichen Takten, funktionierenden Anschlüssen, verständlichen Tarifen, barrierearmen Bahnhöfen und einer Infrastruktur, die nicht ständig am Limit läuft.


Infrastruktur sanieren, bevor sie zusammenbricht

In Nordrhein-Westfalen wurde zu lange auf Verschleiß gefahren. Das sehen wir an maroden Brücken, störanfälligen Stellwerken, sanierungsbedürftigen Straßen, überlasteten Schienenwegen und Baustellen, die viel zu lange dauern.

Wir brauchen endlich eine klare Priorität: Erhalt und Sanierung vor schön gerechneten Ankündigungen.

Das heißt für mich:
Brücken schneller sanieren, Ersatzneubauten beschleunigen, Baustellen besser koordinieren und die Verkehrsinfrastruktur insgesamt wieder in einen Zustand bringen, auf den sich Menschen und Wirtschaft verlassen können.


Kein ideologischer Streit, sondern pragmatische Lösungen

Ich halte nichts davon, Verkehrspolitik als Kulturkampf zu führen. Nicht das Verkehrsmittel ist die entscheidende Frage, sondern ob Mobilität im Alltag funktioniert.

Menschen sollen echte Wahlfreiheit haben. Dafür brauchen wir einen vernünftigen Mix:
einen starken öffentlichen Verkehr, gute Fuß- und Radwege, funktionierende Straßen und eine Planung, die sich an den realen Bedürfnissen der Menschen orientiert.

Das Auto wird für viele Menschen auf absehbare Zeit wichtig bleiben – gerade dort, wo Bus und Bahn nicht ausreichend ausgebaut sind. Gleichzeitig ist klar: Ohne einen deutlich besseren öffentlichen Verkehr werden wir die Mobilitätsprobleme in NRW nicht lösen.


Mehr Güter auf Schiene und Wasser

Nordrhein-Westfalen ist ein Industrieland und Logistikstandort. Güterverkehr ist wichtig – aber er muss intelligenter organisiert werden. Es kann auf Dauer nicht die Antwort sein, immer mehr Lkw über überlastete Straßen und Autobahnen rollen zu lassen.

Ich will mehr Güter auf die Schiene und auf die Wasserstraßen bringen. Dafür braucht es leistungsfähige Knotenpunkte, moderne Umschlagmöglichkeiten und eine Infrastruktur, die zuverlässig funktioniert.

Das entlastet Straßen, reduziert Staus und ist sinnvoll für Wirtschaft, Umwelt und Lebensqualität.


Bezahlbare Mobilität im Alltag

Mobilität darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten ist es wichtig, dass Menschen sich Wege zur Arbeit, zur Ausbildung oder zur Familie leisten können.

Deshalb braucht Nordrhein-Westfalen einen öffentlichen Verkehr, der nicht nur vorhanden, sondern auch bezahlbar ist. Gute Tickets helfen aber nur dann, wenn auch das Angebot stimmt. Preis und Qualität müssen zusammen gedacht werden.


Mein Ziel für NRW

Ich will ein Nordrhein-Westfalen, in dem Mobilität wieder verlässlich funktioniert:
für Pendlerinnen und Pendler, für Familien, für ältere Menschen, für Jugendliche, für den ländlichen Raum und für die Ballungszentren.

Verkehrspolitik muss sich am Alltag der Menschen orientieren.
Nicht an ideologischen Grabenkämpfen, sondern an der einfachen Frage:

Wie kommen die Menschen in diesem Land zuverlässig durchs Leben?